Di

21

Mai

2013

Nepal und die ersten Tage Indonesien

Schau ich grade in den Blog und sehe, dass ich mal wieder über einen Monat nichts geschrieben hab.

Damit muss ich ganz Nepal nachholen, ein paar Tage Malaysia danach und meinen Start in Indonesien auf Java.

 

Erstmal zu Nepal: Ich vermisse dieses Land jetzt schon, obwohl ich abgelenkt bin von Indonesien.

Es war einfach super, vor allem Kanchan wiederzusehen.

 

Allein der Start war super. Am Flughafen hab ich direkt weitere 2 Backpacker kennengelernt. Chris, einen Deutschen, und ein Pärchen aus den Niederlanden.

Dann hat Kanchan noch mit ihrer Mutter am Flughafen auf mich gewartet und ich hab mich so sehr gefreut sie wiederzusehen und sie haben so sehr gelacht und es war einfach ein unheimlich schoener erster Tag.

Ich war dann ueber eine Woche erstmal in Kathmandu, ab die anderen 3 ein bisschen rumgefuehrt und Kanchan besucht.

Die Niederlaender sind dann los um den Annapurna Trek zu machen und auch ich hab mich von der Trekkinglust der anderen anstecken lassen und Pläne geschmiedet.

Erstmal bin ich aber nach Chitwan gefahren, wo ich mich mit Chris wiedergetroffen hab, der einen Tag zuvor dorthin ist.

Es war heiß, aber die Hitze und das fruehe aufstehen (4 uhr irgendwas) um der Hitze zu entkommen absolut wert.

Wir haben einen Ausflug zu den 20 000 Seen gemacht und schon am ersten Abend hab ich einen Gaviar gesehen. Darauf folgten unendlich viele verschiedene Vögel, einige Krokodile und viele Elefanten, wenn auch nicht wild. Elefanten werden dort als Nutztier gehalten und fuer die Landwirtschaft als auch den Tourismus genutzt. Quasi als Allrounder zum Transportieren von so ziemlich allem bei jedem Wetter.

Am nächsten Tag ab ich mit einem Briten, der imselben Bus aus Kathmandu kam wie ich, einen Trek in den Royal Chitwan National Park gemacht. Wir haben einige Rehe, Affen usw. gesehen und fleissig Ausschau nach Nashörnern und Tigern gehalten. Wobei die Tiger sehr selten sind.

Mit dem Nashorn hatten wir Glück, wobei wir ein großes, laut Guide aggressives Männchen gefunden haben.

Wir haben versucht uns leise anzupirschen, unser Guide vorraus. Plötzlich macht es ein komisches Geräusch, unser Guide sprintet zu uns zurueck. Wir warten wieder. Er sagt "If Rhino attacks, run straight....no, run left there will come river. We have to jump in River"

Super Tipp, Krokodil oder Nashorn? Da werd ich lieber überrannt, was leider auch jedes Jahr einigen Einheimischen passiert, die Elefantengras sammeln.

Plötzlich greift das Tierchen an und wir rennen einfach nur. Ich wusste nicht, dass man so gut rennen kann in Hitze. Orientierungslos teilen wir uns auch noch auf um irgendwann zu stoppen, weil das Nashorn gnädig war und entschlossen hat uns nicht umzubringen.

Absoluter Adrenalinkick das Erlebnis.

Die anderen 2 Dinge, die absoluter Wahnisinn waren in Chitwan war der Elefantenritt durch den Dschungel und Baden mit einem Elefanten, bzw. die volle Dusche aus dem Rüssel abzubekommen. Das kostet umgerechnet zur Zeit noch 90 Cent.

 

Wieder in Kathmandu haben Chris und ich den Helambu Trek geplant, der so 7 Tage dauern sollte, wobei wir bald aufbrechen wollten, weil Chris auch noch den Annapurna Sanctuary machen wollte und zur Zeit auch macht.

Dann bin ich mal wieder krank geworden, mal wieder die netten Lebensmittel. Das hat mich leider ein paar Tage ausgeschaltet, weshalb ich den Helambu nicht mittrekken konnte und stattdessen nach Pokhara gefahren bin.

Paragliden war super, wobei mir leider schlecht geworden ist.

Aber über einem Adler zu fliegen ist der Wahnsinn.

Danach war ich noch etwas hiken in den Doerfern um die Stadt.

Die weissen Berge hab ich leider immer noch nicht gesehen in Nepal, Pokhara war die ganze Zeit diesig, ebenso wie Kathmandu und Nagarkot kurz vor Rueckflug.

Ich war vor 2 Jahren schon dort und dieses Mal wollte ich endlich schoene Sicht geniessen und bin mit Chris hin. Die Hütte war super gemuetlich, der Balkon des Hotels top, 180 Grad Bergsicht...leider diesig. Zu jeder Tageszeit.

Wieder nichts, aber die 20 Adler, die man vom Balkon aus beobachten konnte waren auch nett.

Was immer noch sehr faszinierend ist an Nepal, ist wie sehr man von der Moderne in kleine, ursprüngliche Dörfchen kommt.

Wir sind von Nagarkot, was relativ touristisch ist, eine Stunde berab gehikt und in einem Dorf angekommen, in dem keiner Englisch gesprochen hat und die Leute uns angeschaut haben, als hätten sie Jahre keinen Touristen gesehen. Das gemütliche Tee trinken mit Einheimischen war super.

Leider hiess es dann schon Abschied nehmen und gerade Kanchan am Flughafen zu verabschieden war traurig.

 

In Malaysia hab ich nicht viel gemacht, weil ich kurz vor Abflug in Nepal mal wieder krank war, am Tag nach meiner Ankunft ist aber Elwira, eine Freundin aus Polen, die ich in Australien kennengelernt hab, in Malaysia angekommen. Wir waren auf dem KL Tower, von dem man eine gute Sicht auf die Petronas Twin Towers hat und haben unseren Indonesien Trip geplant, indem wir einen Flug nach Yogyakarta (Central Java) gebucht haben.

Da war ich also die letzten 4 Tage. Habe den wunderschoenen Borobudur-Tempel kurz nach Sonnenaufgang gesehen, einige andere Tempel besucht, durch die indonesischen Märkte geschlendert und hab den Bruder von Andi getroffen, der grad hier studiert.

 

Gestern hab ich den Nachtzug nach Malang genommen und die nächsten Tage werden wir und Mt Bromo und das Ijen Plateau, jeweils mit Vulkanen anschauen.

 

Indonesien ist wunderschoen und schon im Anflug hab ich mehere atemberaubende Vulkane sehen dürfen.

Die Menschen sind auch unheimlich herzlich. Haben an einem Stand Tee getrunken und Tempei gegessen und wurden von der Frau zu sich nach Hause eingeladen. Bezahlen durften wir auch nicht.

Die drei Töchter sind wahnsinnig suess und wir haben ewig nur dort gesessen und geredet (mit quasi keinem Englisch).

Am Ende habe ich noch wunderschoene Ohrringe geschenkt bekommen, was mich sehr in Verlegenheit gebracht hat, weil ich nichts dabei hatte, was ich hätte zurueckgeben koennen.

 

 

 

 

 

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Fr

19

Apr

2013

Kuala Lumpur

 

Mittwoch bin ich gut in Kuala Lumpur gelandet und habe seitdem ein wenig die Stadt erkundet. Erstmal muss ich sagen, es ist sehr sehr warm. Kuala Lumpur ist riesig. Ein Wolkenkratzer reiht sich an den nächsten. Das Gute daran ist, dass ich fast ohne Karte auskomme weil ich mich an Wolkenkratzern orientiere und so leicht wieder den weg nach Hause finde.

Beeindruckend sind vor allem die Petronas Towers, zwei riesige Türme, verbunden mit einer Brücke in der Mitte. Dahinter gibt es eine schöne Parkanlage. Überhaupt ist Kuala Lumpur ziemlich sauber. Weil ich gestern von dem Flug noch etwas müde war und mich erst mit der Hitze anfreunden musste, bin ich einfach nur ein paar Stunden durch die Gegend gelaufen und hab mir die Innenstadt und Chinatown, wo auch mein Hostel ist, angesehen.

Heute war ich dann etwas erkundungsfreudiger und bin mit zwei weiteren Mädels zu den Batu Caves gefahren, die etwa 45 Minuten mit dem Zug ausserhalb der Stadt lagen. Neben sehr sauberen hinduistischen Tempeln, riesigen bunten Statuen und vielen Souvenirshops gibt es dort auch unheimlich viele dreiste Affen. Man muss zu den Höhlen etwa 300 Stufen hochlaufen und auf dem gesamten Weg warten Affen darauf, dass sie irgendetwas ess- oder trinkbares aus der Hand reißen koennen. Sehr süß waren aber die Babyaffen. Die Höhlen selbst sind gigantisch. Sehr hoch und teilweise oben geöffnet. Wir haben dann noch eine “Dark Cave Tour” gemacht und sind in die dunkelste Höhle mit Guide gelaufen. Dort roch es schrecklich nach Fledermausshit und wir haben neben interessanten Gesteinsformationen vor allem Kakerlaken, Spinnen und Höhlentausendfüssler gesehen.

Danach sind wir in ein indisches Restaurant gegangen und ich habe eine leckere Kokosnuss eisgekühlt gegessen bzw die Milch getrunken. Ausserdem ein leckeres Reisgericht. Wir wurden ziemlich komisch angeguckt, als wir versucht haben das Essen möglichst anmutig nur mit der Rechten und ohne Hilfe der linken Hand zu essen. Es hat aber sehr gut geschmeckt.

 

Morgen fliege ich schon weiter nach Nepal, komme aber in 3 Wochen und 3 Tagen nochmal nach Kuala Lumpur zurück bevor es nach Indonesien geht.

 

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So

14

Apr

2013

Letzter Roadtrip vor Asien

Meine Zeit in Australien neigt sich vorerst dem Ende zu, auch wenn ich im Juni wieder hier sein werde.

Ich habe vor 2 Tagen meinen Flug nach Malaysia gebucht und fliege in 3 Tagen. Danach gehts nach Nepal und Indonesien und dann nach Westaustralien. Was ein Spass bei meiner Flugangst. Aber dafuer kann ich endlich nach Indonesien wovon ich schon lange träume.

 

Erstmal aber zu meinem letzten Roadtrip.

Alex und ich waren letzte Woche in South Australia. Nach einem Tag Adelaide haben wir schnell gemerkt, dass wir lieber nach Kangaroo Island noch in die Flinders Ranges fahren wollen anstatt noch einen Tag in Adelaide zu verbringen, auch wenn die Stadt ansich ganz nett ist.

Kangaroo Island war fantastisch. Wir sind mit einem Australier dort rueber gefahren. Er hatte einen grossen 4WD und super Campingausrüstung und der Trip war einfach einmalig. Die Fährfahrt von 140 Dollar, also ungefähr 120 Euro hat sich doch gelohnt!

Wir haben am ersten Tag eine wilde Seelöwenkolonie von 500 Tieren beobachtet, spektakulaere Buchten gesehen, ein Walskelett gefunden und Robben beim Spielen unter Admiral's Arch beobachtet.

Ausserdem sind wir in eine Tropfsteinhoehle, die noch nicht zu Ende erkundet ist, gestiegen und abend an einem einsamen Campground übernachtet. Den nächsten Morgen haben wir mit einer Wanderung begonnen, um dann ueber die Nordkueste wieder gen Osten zu fahren. Es gibt viele Wallabies, Kängurus und Koalas auf der Insel und Traumstrände, die man nur erreicht, indem man durch Felsen klettert.

Am dritten Tag ging unsere Fähre zurueck und wir haben noch eine Nacht bei den Eltern des Australiers im Cottage geschlafen. Am nächsten Morgen sind wir eingedeckt mit Chinakohl, Granatäpfeln und Tomaten aus deren Gemüsegarten weitergefahren.

Die Flindersranges sind nochmal 600km noerdlich von Kangaroo Island und wir haben den ganzen Tag dorthin gebraucht, was sich aber absolut gelohnt hat. Wir wurden mit roten Bergen und Sand so weit das Auge reicht und einem knallroten Sonnenuntergang belohnt.

Die nächsten Tage sind wir sehr viel gehikt ums so viel wie möglich von den Flinders Ranges zu sehen. Bei 40 Grad und Outbacksonne nicht immer schön, aber am Abend fühlt man sich super.

Letztendlich sind wir wieder nach Stawell zurueckgefahren und seitdem hatte ich ein paar schoene Tage hier und sortier meinen angesammelten Krimskrams aus, den ich fuer Asien nicht brauche.

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Do

14

Mär

2013

Juhuu, Arbeit :)

Maggie, John, Alex, Markus und Ich auf dem Weingut
Maggie, John, Alex, Markus und Ich auf dem Weingut

Der Zufall hat gewollt, dass wir in den Grampians bleiben.

Die letzten 3 Wochen haben Alex, Markus und Ich bei super netten Australiern verbracht. Die haben uns nicht nur leckeres Essen, Dusche und ein Bettchen beschert, sondern gleich auch noch Arbeit in ihrer Fabrik.

Markus hatte Maggie im November kennengelernt, als er in der Nähe gearbeitet hat und sie hat ihn eingeladen sie zu besuchen.

Er hat einfach mal angerufen und sie ist sofort davon ausgegangen, dass wir ein paar Tage bleiben.

NAch einer Woche, haben sie uns probeweise in ihre Fabrik gesteckt und gemerkt, dass wir "the best employees we ever had" sind und uns daher einen Job angeboten.

Jetzt baue ich also Bojen. Plastikpulver rein, Form zu, ab in den Ofen, in der Zeit neues Rohr schmelzen und Plugs herstellen, Boje raus, abkuehlen, Luft rein, mit zwei Chemikalien fuellen und schuetteln um Schaum zu erzeugen, abschmniergeln, Datum drauf und erster Schrit ist fertig.

Das ganze mach eigentlich auch Spass, wenn wir nicht grad 41 Grad in der Fabrik haben und dann noch neben einem bis drei schlecht isolierten oder ganz offenen Oefen arbeiten muessen. Na ja, hauptsache Arbeit.

Inzwischen sind die Aufgaben auch vielfaeltiger geworden, Plugs einbauen, Bojen aufhuebschen, Metall schneiden, alles moegliche schleifen etc.

Markus musste leider diesen Mittwoch abfliegen nach Deutschland und jetzt wohnen hier nur noch Alex und ich.

Wir haben eine eigene Etage mit Kueche, Bad, jeweils ein eigenes Zimmer und Wohnzimmer mit Fernseher und, man glaubt es kaum, gut funktionierendem Wifi :)

 

Wir geniessen unsere Zeit hier und werden teilweise noch durchgefuettert, weil die armen Backpacker ja ordenliches Essen brauchen in der Mittagspause.

Ausserdem haben sie uns zur Weinprobe und Weinstollenbesichtigung mitgenommen, bzw. sind extra wegen uns hingefahren. Ja, so laesst es sich leben.

Mir wurde grad eine Bettlampe, ein ordentlicher Schreibtischstuhl (auf dem Hocker vom Schlagzeug kann ich ja nicht sitzen), und Mehrfachsteckdosendinger hochgebracht. Ausserdem hab ich inzwischen ein Fliegennetz vorm Fenster. Nicht, dass mein geräumiges Zimmer mit zwei Betten nicht so schon gut genug gewesen waere.

 

Drei Hunde haben sie auch noch. Einer sitzt grad neben mir und wird sich vermutlich heute wieder in mein Bettchen schleichen.

 

Morgen darf ich laenger schlafen, weil sie meint, dass ich muede aussehe. So muede find ich mich jetzt gar nicht.

 

In der kleinen Fabrik arbeiten ausser mir noch Maggies Mann, Alex, Alastair (ihr Sohn), manchmal noch der zweite Sohn und John, ein Angestellter.

 

Maggie macht den Papierkram und Kundengespraeche und es gibt noch ein Mädchen im Büro.

 

Da haben wir also noch einmal Glueck gehabt und doch noch Arbeit gefunden, die sich lohnt. Hier werden wir es wohl noch einen Monat aushalten :)

Genug geschwärmt. Bis dann

 

 

 

 

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Mo

18

Feb

2013

Great Ocean Road, Grampians, Melbourne

1. Es tut mir leid, dass ich seit Weihnachten nicht mehr geschrieben habe, ich habe euch trotzdem lieb :)

2. Die Blue Mountains sind noch genau so toll wie vorher

3. Die Grampians und die Great Ocean Road sind der Wahnsinn

4. Mit Farmjobs sieht es schlecht aus

 

Ich fange mal von vorne an: Silvester in Sydney war wunderschoen.

Ein Wahnsinnsfeuerwerk, zumindest das um 12 Uhr, ,das um 9 war nicht so schoen. Ich hatte einen guten Platz von dem aus ich das Opernhaus als auch die Harbourbridhe sehen konnte, was echt super war, weil sie am spektakulärsten anzuschauen war.

Die gesamte Brücke ist zum Schluss ein einziger Feuerwerkskörper gewesen, zumdindest sah es so aus.

Nach Silveter ging es in die Blue Mountains, die mal wieder wnderscheon anzuschauen waren. Der National Pass ist einer der beeindruckendsten Wanderwege in ganz Australien, insofern ich das beurteilen kann.

 

Nach einigen Tagen in den Blue Mountains mit Jobsuche dort ging es wieder nach Sydney. Farmjobs sind nicht allzu leicht zu bekommen im Moment, von daher gingen ein paar Tage in sinnloser Suche verloren, bis ich mit 2 Travelmates aufgebrochen bin zu einem Roadtrip nach Melbourne an der Küste entlang.

Der Trip war superschoen und eine erfrischende Abwechslung zur tristen Jobsuche und ich hatte nur Sprit, aber keine Hostelkosten.

Ans Schlafen im Zelt habe ich mich auch super schnell gewöhnt und mache das inzwischen seit fast einem Monat.

Das schoenste der Kueste war der im Süden liegende Nationalpark Wilsons Promotory mit einer tollen Sicht auf die Küste vom Mt Oberon.

Nach 5 Tagen Roadtrip sind wir in Melbourne angekommen und haben dort einen Tag verbracht und uns in Höchstgeschwindigkeit alles angeschaut. Melbourne ist auch toll und die Sicht aus dem 35. Stockwerk des Sofitels ist der Wahnsinn und umsonst. Einfach in den Aufzug hochfahren und auf die Toilette gehen. Tada: Riesiges Glasfenster mit top Aussicht. Danach noch freundlich das Personal im Hoteleigenen Restaurant fragen, ob man sich mal umschauen darf und schon hat man eine 360° Sicht auf Melbourne. Mit Flipflops im Nobelhotel kommt man sich trotzdem ein bisschen komisch vor.

 

Am nächsten Tag sind wir nach Shepparton gefahren in der Hoffnung auf einen Fruitpickingjob. Den haben wir nach 5 Tagen auch bekommen. Mit Unterkunft, die mit Dixiklo, Dusche unter der Regentonne und Zeltplatz schon eine Verbesserung unserer aktuellen Situation dargestellt hätte.

Die Arbeit war ok, nicht zu hart und ich konnte endlich wieder Traktor fahren zwischen den Pfirsichbäumen. Wir 3 haben auch toll als Team zusammengearbeitet und erstmal eine Bin zusammen gefuellt (500kg Pfirsiche) und haben festgestellt, das user Stundenlohn umgerechnet auf 4 Euro Brutto pro Stunde gekommen ist. Schade. Sachen gepackt und uns freundlich verabschiedet.

 

Weiter ging es Richtung Adelaide. Heiko, der Besitzer des Vans hat allerdings ein Jobangebot bekommen als Melker, deshalb wollte er dort so schnell wie moeglich hinfahren und wir sind dann mit. Die Farm war hübsch, die Besitzer, zumdindest Mutter und Tochter die Drachen schlechthin. Waren mit nichs zufrieden und haben sich über alles möglische beschwert, unter anderem, dass wir ihr Auto nicht getankt haben, als sie angehalten hat, zumal der Familieneigene Tank nicht als solcher zu erkennen war. Kommentar: Ihr seit so useless, ihr werdet nirgendwo eine Woche bleiben. Jeder andere Backpacker wäre aus dem Auto gesprungen und hätte den Wagen getankt. Klar, wir sind ihre Sklaven. Das ganze wohlgemerkt nach mehreren Tagen sieben bis acht Stunden Arbeit am Tag nur fuer Unterkunft und Essen.

Unser Aufenthalt auf der Farm war ja zum Glueck von Anfang an mangels Job begrenzt und Alex (der Alex aus Sydney, mein bester Freund hier in Australien) hat uns abgeholt und seitdem sind wir wieder zu dritt unterwegs. Yeah, Traumtrio.

Wir haben dann die Great Ocean Road zusammen gemacht und danach die Grampians. Beides wunderschoen. Die Wanderwege der Grampians können es noch am ehesen mit denen der Blue Mountains aufnehmen. Die letzten zwei Tage haben wir unter Wasserfällen geduscht und sind in Springwater Pools schwimmen gewesen. Der Wahnsinn.

Zu der Great Ocean Road muss man nicht viel sagen: Wunderschön aber leider supretouristisch. Dennoch, ein tolles Erlebnis.

Inzwischen sind wir wieder auf Jobsuche, was zu dritt relativ schwierig ist und es gibt zur Zeit nichts, sagt zumindest die National Harvest Labour Office und sämtliche Arbeitgeber, die man anruft.

Na ja, das wird schon.

Wohin es als nächtest geht wollen wir heute entscheiden :)

Wie auf immer, ich freu mich auf den nächsten Ort, wo auch immer der sein wird

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Do

27

Dez

2012

Merry Christmas :) Let´s go to the beach

Christmas Dinner ;)
Christmas Dinner ;)

Merry Christmas :)

Ich hatte ein wunderschoenes, heißes, sandiges Weihnachtsfest in Byron Bay.

Wir sind am 24. in ein Hostel eingecheckt, was ein brilliantes Gefuehl war nach einem Monat. Da lernt man schlechte Duschen und eine Gruppenkueche erstmal richtig zu schätzen. Das war auch wirklich gut so, denn der Van ist wieder ueberflutet und die Matraze so ziemlich komplett nass.

Ich habe Weihnachten mit Scott, Aelez und Sabi verbracht und wir hatten ein paar sehr "besinnliche" Weihnachtstage.

Am 24. haben wir Indian Curry gekocht, weil Scott eigentlich sein grosses Dinner am 25. hat und am 24. wenn Indian Curry essen geht. Ausserdem kann er das sehr gut kochen und es war auch wirklich superlecker.

Vorher waren wir schwimmen und surfen am Strand und später sind wir wieder an den Strand gegangen, wo viele Backpacker versammelt waren und Lagerfeuer gemacht haben oder Gitarre gespielt haben.

Der 25. verlief ähnlich. Erstmal ausschlafen, dann zum Strand gehen. Dann hat Scott Erdnussbutterkuchen mit Smarties gebacken, der aussah wie ein grosser Cookie und auch so geschmeckt hat :)

Danach haben wir Mexican Burritos gemacht mit selbstgemachter Salsa und allem was dazu gehoert. Abends ging´s wieder zum Stand.

 

Gestern war das Wetter nicht so super und wir sind zu den Shops gegangen, die ziemlich ueberfuellt waren, weil alle einkaufen mussten nachdem die Geschäfte am 25. einen ganzen Tag geschlossen waren ;) Das passiert hier nicht oft, auch nicht sonntags. Eigentlich kann man immer einkaufen gehen rund um die Uhr, Auch wenn man ab spätestens 12 Uhr nachts von Supermärkten auf 24/7 Shops umsteigen muss.

Abends haben wir das erste Mal seit ich in Australien bin einen richtigen Spieleabend gemacht (also richtige Spiele, nicht Trinkspiele). War richtig schoen und dabie Schokolade gegessen :)

 

Heute werden wir weiter fahren nach Port Macquarie und dann morgen nach Sydney. Ich freu mich schon auf Silvester dort.

 

 

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Fr

21

Dez

2012

Sommer, Sonne, Weihnachtsbaum

Merry Christmas
Merry Christmas

Noch 3 Tage bis Weihnachten! Dieser Satz hört sich mehr als verrückt an in meinen Ohren, da ich von 40 °C erschlagen werde, sobald ich die klimatisierten Räume verlasse.

Im Van wird es ab 7.30 Uhr anstrengend und spätestens um 8.45 Uhr steigt man schweißgebadet aus dem Wagen aus und sucht die nächste Dusche.

Ja, Weihnachtsstimmung gibt es hier nicht wirklich, auch wenn überall Weihnachtslieder laufen, alle Shops mit diversen Geschenkmöglichkeiten werben und in jeder Stadt mindestens ein zentraler "Tannenbaum" zu finden ist, reich geschmückt und umgeben von eingigen weniger auffälligen Palmen.

Statt in Sydney werde ich Weihnachten in Byron Bay verbringen, dem Backpacker- und Surferparadies schlechthin.

Im Moment bin ich in Airlie Beach und somit schon auf der Rückreise gen Süden.

Erstmal zu den letzten Wochen: Ich hatte ein paar sehr entspannte Tage in Agnes Water und Town of 1770.  Eine Surfstunde, die wieder super Spaß gemacht hat und mit 17 Dollar für 3 Stunden mit die billigste Aktivität war, die ich in Australien unternehmen konnte.

Danach sind wir weiter nach Rockhampton gefahren und haben dort den Botanischen Garten und gratis!!! Zoo besucht. Unglaublich, aber wahr.

 

Nach Rockhampton ging es weiter nach Airlie Beach, von wo aus wir die Whitsundays Tour gemacht haben. Auf der Powerplay. Ein sehr hübsches Boot mit 18 Passagieren, Tauchmöglichkeiten und viel Schnorcheln.

Der Trip war super, genauso wie das Essen, das man als Backpacker sehr zu schätzen lernt. Leider konnte ich es dank Seekrankheit nicht immer geniessen oder besser gesagt, eher selten.

Whitehavenbeach ist wirklich wunderschön und der Strand super weiß.

Außerdem hatte ich festen Boden unter den Füßen, was meine Laune nochmals gesteigert hat.

Nach 2 Nächten auf dem Boot ging die Tour zu Ende und ich musste das gute Essen und heißen Whirpool gegen heißen Van und Billigfraß eintauschen, aber immerhin wieder an Land :)

Danach sind wir nach Mission Beach gefahren und eine Nacht dort geblieben. Der Regenwald direkt am Strand ist hübsch, aber nicht atemberaubend.

Am Tag danach ging es deshalb weiter nach Cairns.

Cairns ist wirklich eine schöne Stadt. Alles ist relativ zentral und es gibt gratis Parkmöglichkeiten, wo übenachten nicht ausdrücklich verboten ist. Das war leider nach drei Tagen mit einem Van voller Fledermausscheiße verbunden, denn die hingen den ganzen Tag im Baum über uns rum um nachts dann in Höchstform durch die Gegend zu schei*en.

Die Uncle Brian's Tour durch die Atherton Tablelands war super, Scott hat sie leider nicht mitgemacht, weil er schon viel Regenwald und Wasserfälle in Thailand gesehen hat.

Für mich war das immernoch relativ neu und ich hab das schwimmen in Springwater Holes, das Runterrutschen eines Wasserfalls und das schwimmen under einem Wasserfall, sowie das Schwimmen in einem Vulkankrater sehr genossen. Zumal es ständig Essen gab und die Truppe super war.

Zwei Tage später bin ich mit Elvira, einer Freundin, die auch den Kanu-Trip in Noosa gemacht hatte und die ich immer mal wieder getroffen hatte hoch zum Cape Tribulation gefahren mit drei ihrer Freundinnen.

Da wir einen Mietwagen hatten und alles geteilt haben, war der Tagesausflug wirklich erschwinglich und nach einem tollen Tag mit Wanderungen durch den Regenwald, tollen Stränden am Regenwald mit Krokodilwarnungsschildern und einem Besuch bei Mossman Gorge, waren wir uns alle einig, dass sich der Wagen gelohnt hatte.

Für den letzten Trip hab ich mich zum Glück nach langm überlegen doch noch entschieden und bin wieder auf ein Boot gegangen.

Dieses Mal war der Pazifik aber fast spiegelglatt und der Tag super und fast ohne Seekrankheit.

Mein erster Tauchgang war fenomenal und ich hatte richtig viel Spaß auf dem Schiff und vor allem beim Schnorcheln, Tauchen und Fotos machen.

Ich hätte es ja doch bereut, in Cairns nicht zum Great Barrier Reef gefahren zu sein.

Soweit zu meiner Ostküstentour.

Weihnachten treffen Scott und ich zwei Freundinnen, mit denen wir gearbeitet haben und werden 3 Tage im Hostel in Byron Bay geniessen.

Danach geht es dann wirklich nach Sydney um dort ins neue Jahr zu feiern.

In dem Sinne wünsche ich allen eine wunderschöne Weihnachtszeit, ein tolles Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

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So

02

Dez

2012

Eastcoast - Camper - Fun

Nach über 3 Wochen unterwegs "on the Road" dachte ich mir, dass es Zeit ist, kurz von meinen Erlebnissen zu berichten.

 

Wir haben Sydney Donnerstag vor 3,5 Wochen verlassen und sind am ersten Tag bis nach Port Stephens gefahren, was sich als schwierig herausgestellt hat, weil das Navi und zu einem 60 km enternten Kaff geführt hat. Weitere 60km waren wir dann aber an unserem ersten Ziel.

Das erste Dinner mit Gaskocher war einfach, aber lecker und die erste Nacht echt angenehm auf der komfortablen Queensize Matraze.

 

Der Myall Lake National Park mit endlos Strand und vielen Fliegen hat sich auch gelohnt und die Fahrt nach Seal Rocks mit grandioser Sicht vom Leuchtturm war ebenfalls super.

 

Dann gings weiter nach Port Macquarie, wo leider schlechtes Wetter war. Wir sind auch nicht lang geblieben und nach einer Nach am Strand gings weiter zum Dorrigo National Park mit nasser Matraze und undichtem Dachfenster, das Scott selbst in den ursprünglichen Arbeitsvan eingebaut hat. Von dem National  Park haben wir aufgrund von Dauerregen nicht wirklich viel gesehen und die folgende Nacht war trotz Schlafsack, Schlafsackinlet und Fließdecke eiskalt. Die zur Hälfte nasse Matraze hat nicht wirlich geholfen.

 

Am nächsten Morgen sind wir früh nach Coffs Harbour aufgebrochen.

 Der Ort ist wirklich nett und mit Muttonbird Island, dem Koala Hospital und einem Comic Museum hatten wir auch einiges zu sehen.

Das erste Bierchen am Strand hat auch nicht schlecht geschmeckt :)

 

Dann gings weiter nach Angourie. Die Schilder "No Camping, no overnight staying and no sleeping in vehicles" haben dafür gesorgt, dass wir eine Stunde durch die Nacht getigert sind, bis wir beschlossen haben, sie einfach zu ignorieren. Das hat auch 2 Nächte wunderbar geklappt.

Angourie ist superklein, aber der Strand und der National Park ist wirklich schön, vor allem die Springwater Pools und die Sicht von der Klippe.

 

Von Angourie aus sind wir über Ballina weiter nach Byron Bay gefahren. Dem Backpacker Ort schlechthin.

Bei meiner ersten Surfstunde stand ich immerhin acht mal auf dem Board.

Der Leuchtturm dort ist toll und das Hostel, das wir uns für eine Nacht gegönnt haben, war echt super.

Nach 3 Nächten Byron Bay sind wir für eine Nacht nach Nimbin gefahren, um am Sonntag für den Markt dort zu sein. Der ist leider wegen Dauerregen ins Wasser gefallen und das Hippie-Dörfchen haben wir am nächsten Morgen verlassen. 

 

Wir sind dann über Surfers Paradise (ein amerikanisierter Ort mit Wolkenkratzern am Strand) durch nach Brisbane gefahren, da uns Surfers Paradise nicht länger als 15 Minuten begeistern konnte.

In Brisbane haben wir 2 unserer Kollegen aus Sydney wieder getroffen und ich hab die Rosalia wiedergesehen ;)

Die Stadt ist ganz schön, aber die Übernachtungsmöglichkeiten im Van und die Suche nach einer Toilette am nächsten morgen miserabel. Dennoch, die 2 Tage haben sich gelohnt.

 

Von Brisbane aus sind wir nach Noosa gefahren, wo ich meinen ersen wilden Koala gesehen hab. Der Nationalpark und die Stände dort sind echt schön und unsere Everglades Kanu-Tour ist auch von dort gestartet.

Wir wurden mit unserem Kanu, mitgebrachtem Essen und Wasser für 3 Tage in den Everglades ausgesetzt und sind zu unserer Campsite gepaddelt. Die Zelte waren schnell aufgestellt und danach hatten wir bis zum Abend nicht viel zu tun ausser Ball spielen und in der Sonne faulenzen und schwimmen im Fluss (Attention: Don´t swim in the River, it can be shallower than you think; und dann ein Bild mit Fluss mit Haien, giftigen Fischen und Steinen). Gut, da es keine Duschen gab, haben wir das ignoriert.

Am nächsten Morgen sind wir 12 km gepaddelt und weitere 12 km gehikt und haben auf unserem Weg eine riesige Sanddüne gesehen, die in beide Richtungen endlos scheint.

Am nächsten Morgen gings zurück nach Noosa und nach einem BBQ mit ein paar Leuten aus unserer superlieben Gruppe, hieß es Abschied nehmen.

Am nächsten Morgen sind wir nach Rainbow Beach gefahren und haben 2 Tage im Hostel verbracht und entspannt. Am dritten Tag ging es nach Fraser Island, der grössten Sandinsel der Welt und der einzigen, auf der Regenwald wächst. Der Trip war supergenial und die Gruppe toll.

Das Fahren eines Allradjeeps war definitiv ein Highlight für mich. Wir sind zum glasklaren und blauen Lake McKenzie gefahren, haben uns am nächsten Tag das alte Schiffswrack angeschaut, sind im Eli Creek geschwommen, weiter zu den Champaign Pools gefahren und ich konnte schnorcheln und alle möglichen Fische sehen. Habe mich von einem beissen lassen ;)

Danach zum Aussichtspunkt Indian Head, von dem aus wir Haie und eine Schildkröte beim Luftholen sehen konnten.

Am nächsten Morgen sind wir noch zum Lake Wabby gewandert, ein kleiner superschöner See, der über eine riesige Sanddüne zu erreichen ist, von der anderen Seite umschliesst ihn Regenwald.

Danach mussten wir leider zurück und haben den Trip am Abend bei einem Bier ausklingen lassen.

Jetzt bin ich in Rainbow Beach und wir werden heute weiter nach Bundaberg oder Agnes Water fahren zum Surfen :)

Die Whitsundays sind auch nur noch 6 Tage entfernt und danach geht es weiter nach Cairns.

Ich werde doch schon Weihnachten wieder zurück in Sydney sein.

 

Ich hoffe die zweite Hälfte dieses super Trips wird genauso schön wie die erste und gleich heisst es: On the Road again :)

 

 

 

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Mi

31

Okt

2012

Ostküste, ich komme :)

 

 

Ich habe mich noch nie so gefreut gefeuert zu werden,bzw. auf eine weitere Chance, die mir angeboten wurde, verzichtet zu haben.

Ich habe jetzt endlich einen Plan für die Ostküste und statt in 2 Wochen brechen wir wegen unserer vorzeitigen Arbeitslosigkeit schon nächste Woche auf, meinem Kollegen, mit dem ich plane zu reisen, hat nämlich dasselbe Schicksal wie mich ereilt.

Das war so ein befreiendes Gefühl, als wir heute unsere ganzen Arbeitsutensilien in der Office abgegeben haben. Den Rest des Tages haben wir beim Travel Agent verbracht und uns diverse Angebote für Fraser Island, die Whitsundays und eine Regenwaldtour geben lassen.

 

Ich freu mich so unglaublich auf den Trip. Wir werden uns bis Weihnachten oder Silvester Zeit nehmen, um die Ostküste zu bereisen. Mein Kollege, Scott, hat einen Campervan, der jetzt eisatzbereit ist und somit wird der Traum vom Reisen in einem Van wahr; auch wenn es kein VW-Bus ist :p.

Er hat alles was man braucht zum Reisen :) Gartenstühle um draussen zu entspannen, einem Gaskocher und Bett. Ich bin so voller Vorfreude und kann es kaum abwarten.

Ein bisschen traurig bin ich, weil ich das Hostel dann verlassen muss und mich hier pudelwohl fühle. Die Leute hier werde ich vermissen :)

Das war eine tolle Zeit hier,

aber die nächsten Wochen werden bestimmt noch besser :)

 

 

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Fr

12

Okt

2012

Immer noch in Sydney

Hallo liebe Leute,

 

so viel Neues gibt es eigentlich gar nicht zu berichten. Da ich arbeitsbedingt immer noch in Sydney bin und das Leben hier geniesse, kann ich nicht viel vom "Reisen" schreiben.

Ich war auf einem weiteren Working Trip in den Blue Mountains vor 2 Wochen und habe grandiose 0 Unterschriften gehabt. War aber nicht weiter tragisch. Wurde trotzdem bezahlt und gefeuert wurde ich auch nicht.

Dafuer kann ich inzwischen relativ sicher im Linksverkehr fahren. Das habe ich schoen mit dem Company-Car geuebt.

Vorletztes Wochenende war ich mit einer Kollegin im Tierpark und wir konnten Kängurus und Koalas streicheln. Hab mich sofort in die Tierchen verliebt und wollte gar nicht mehr weg. Flughunde und Dingos gab es auch. Voll schoen die Tiere. Wombats finde ich hingegen nicht so spannend.

War jedenfalls mal schoen die Tiere auch mal lebendig zu sehen statt immer nur plattgefahren oder kopflos am Strassenrand.

Wobei ich mein erstes wildes lebendes Känguru ja schon in Canberra gesehen habe.

Im Moment bin ich etwas krank und versuche mich mit viel Schlaf und Tee auszukurieren. Wird schon wieder.

Ansonsten ist es hier auch ganz schoen mal feiern zu gehen, wo man schon alle Clubs von Kings Cross neben der Haustuer hat.

 

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Sa

15

Sep

2012

Fundraising Trip nach Canberra

Da mein Laptop immer noch kaputt ist werde ich die kurze Zeit im Internetcafe nutzen, um mal wieder was zu schreiben. So langsam leidet mein Deutsch ziemlich unter dem Englisch, also ich hoffe ihr werdet mir Fehler verzeihen.

 

Mein Job als Fundraiser ist ziemlich gut, weil ich pro Stunde plus Kommission bezahlt werde, also nicht leer ausgehen kann. Ausserdem ist er ziemlich sinnvoll, weil ich Geld fuer Kinder und Frauen in Entwicklungslaendern sammel.

Die letzte Woche hab ich teilweise in Canberra verbracht, weil mein Job mich dahingeschickt hat. Wir sind zu fuenft gefahren. Suvi (Finnin), Chris (Englaender), Scott (Schotte) und Aelez (Deutsche).

Sprit, Auto und Unterkunft wurde bezahlt plus die Arbeit natuerlich. Hab dabei tolle Straende gesehen und wir haben in Merimbula, Bega und Canberra gearbeitet, wobei Canberra als Hauptstadt Australiens wirklich nicht sehenswert ist. Sind auch durch die Snowy Mountains gefahren, da lag aber kein Schnee. In Canberra wird es nachts noch bitterkalt. Minus 3 Grad, was natuelich gut ist, wenn man wie ich nichts wirklich Warmes dabei hat.

Die Zeit war trotzdem super. Wir hatten ein kleines Haus im Caravan Park und haben Freitag All you can Eat Brakfast gegessen. Top !

Ich dachte allerdings auf der Hinfahrt, dass ich als Brathaehnchen enden werde. Wir haben schon von weitem eine riesige Rauchwolke gesehen und ich dachte mir nur, dass das Feuer hoffentlich weit genug weg ist.

Leider sind wir dann direkt drauf zu gefahren und die Rauchwolke wurde immer groesser. Dann gings nur noch im Schritttempo weiter, da das Feuer den Highway fast erreicht hatte.

Irgendwann wurde mir dann doch etwas mulmig. Die Sonne war schon verdunkelt vom Rauch und nur noch in Orange durch den Rauch zu erkennen. Dann sind wir mitten rein gefahren. Alle 100m stand mal ein Feuerwehrauto und hat versucht zu loeschen. Sehen konnten wir fast nichts mehr ausser die Flammen und brennenden Bäume am Strassenrand ca 3 m entfernt. Der Rand des Highways hat auch schon gebrannt. Nach 500 bis 1000m war dann alles vorbei und wir sind aus dem Rauch gefahren.

Jetzt bin ich zurueck in Sydney und war grad mit Jake bei der Bank um meinen Account zu oeffnen. Heute Abend gehts mit Alex zum Feuerwerk in Darling Habour. Da war ich letzte Woche auch schon und es ist wirklich toll. Ich freu mich jetzt schon auf das Riesenfeuerwerk Silvester.

Werde jetzt erstmal eine ganze Weile in Sydney bleiben, wegen des Jobs. Falls ich gut genug bin und mir der Job auch weiterhin gefaellt vermutlich mindestens bis Mitte November.

Ich hab euch alle lieb zu Hause (und natuerlich auch in Maastricht und Kenia :-*)

No worries, be happy

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Sa

01

Sep

2012

Toll, toller, am tollsten

Nach jedem Tag bin ich fest davon ueberzeugt, heute mit die tollste Gegend angeschaut zu haben. Das jeden Tag aufs Neue, weil es einfach immer wieder noch schoenere Oertchen und vor allem Nationalparks hier gibt.

Bin gut im Hostel "Brado's Backpackers" angekommen.

Das ist eins der billigsten Hostels in Sydney und sieht auch entsprechend aus, aber die Leute dort sind super nett und wir haben viel Spass, sodass ich da Sonntag, wenn ich von den Blue Mountains zurueck gekehrt bin, wiedre dort einchecken werde.

Was hab ich die Woche so gemacht?

Am Montag hab ich mit wem auf der Strasse geredet, der einen Job als Fundraiser macht und der Job hoerte sich ziemlich interessant an. Ob er das auch wirklich ist und ob er sich lohnt, werd ich erst Montag herausfinden. Jedenfalls hatte ich am Dienstag mein Jobinterview und da bin ich genommen worden, zumindest fuer einen Probetag, den hab ich Montag. Mal sehen ob es klappt.

Daher bin ich auch immer noch in Sydney. Hab am Mittwoch einen langen Walk vom Bondi Beach zum Coogee Beach gemacht. An der Kueste entlang kam eine Strandbucht nach der anderen, bis ich endlich da war und mich in die Sonne setzen konnte.

Am Tag danach ging es dann nach Manly. Wieder ging die Runde am Strand los. Dieses Mal mit Alex aus meinem Hostel.  Die knapp 4 Stunden Wanderung durch den Nationalpark mit Sicht auf Sydney hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wunderschoen dort.

Am Freitag sind wir zu 6. nach Watson Bay gefahren und haben uns wieder das Panorama dort angeschaut. Ist schon faszinierend, wie ich jeden Tag von aehnlicher Landschaft wieder hellauf begeistert bin.

Abends ab in den Club um die Ecke und heute morgen bin ich mit dem Zug in die Blue Mountains gefahren.

Ich dachte die Zugfahrt dauert eine Stunde, aber leider waren es zwei und ich war einfach todmuede, weil ich seit 8 Tagen bis auf Donnerstag im Schnitt 4 Stunden die Nacht geschlafen hab. Hab kein Jetlag, ich hab ein Hellwachlag :)

Die Blue Mountains sind noch schoener als ich gedacht haette. Hab mit 2 aus dem Hostel eine Wanderung den Canyon runter gemacht. Auf halber Strecke hat man eine wunderbare Sicht auf die "Three Sisters", einen Wasserfall und das dichte Blaetterdach des Regenwaldes. Rauf ging es mit dem "Railway". In diesem Fall eine verdammt steile Kohlebahn, die rasant durch einen Tunnel im Berg faehrt.

 

Das tollste an Australien ist allerdings nicht die Landschaft, sondern die tollen Menschen, die man hier an jeder Ecke trifft. Jeder ist offen, man kommt sofort ins Gespraech und lernt Leute aus aller Welt kennen.

 

Ich wuerde mal sagen, das Abenteuer hat begonnen :)

 

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Mo

27

Aug

2012

Welcome to Sydney

Gestern Nacht um kurz nach 10 bin ich endlich in Sydney angekommen. Die Stadt sah echt superschoen von oben aus. Wurde dann auch direkt vom Taxifahrer uebers Ohr gehauen, der fuer den eigentlich kurzen Weg vom Flughafen, ewig gebraucht hat und sich auf meine Nachfrage hin sehr aufgeregt hat, dass ich ihm nicht traue, aber gut. Die 50 Euro werden alles Erfahrung abgehakt.

Sydney ist wunderschoen. Hab mir heute direkt moeglichst viel angeschaut. Tara (mein Couchsurfing host, die ich zum glueck noch 3 Tage vor Abflug gefunden habe) war heute tagsueber an der Uni, sodass ich viel Zeit hatte, mich umzusehen.

Abends waren wir mit ein paar von ihren Freunden in einer mexikanischen Bar. Der erste Tag haette besser kaum sein koennen. Auf jeden Fall ein guter Start, wenn man mal von meinem Laptop absieht, der sich seit gestern weigert irgendetwas zu tun. Wenn also irgendwer hier viel Ahnung von Computern hat, koennte er sich gerne bei mir melden :)

Deshalb wird mein Eintrag heute etwas kurz, denn ich will das Netbook von Tara s Schwester nicht ueberstrapazieren.

Wusstet ihr eigentlich, dass das Opernhaus nicht nur aus einem Gebaeude besteht?

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Mo

13

Aug

2012

1 Monat wäre doch viel Zeit gewesen

Wenn jetzt der 8. Juli wäre, dann wäre ich froh über die ganze Zeit gewesen, die ich da noch hatte.

Weil ich mich noch einigen Untersuchungen unterziehen musste, die sich wie Kaugummi in die Länge gezogen haben, hab ich erst letzte Woche mein Visum beantragt. Fliegen möchte ich am 25., habe ich mir vorgenommen.

Das Visum war wirklich super schnell da. Knapp drei Stunden nachdem ich es beantragt hatte. Besser gehts nicht.

Dafür lassen meine Zugangsdaten zum Comdirect Girokonto und die EC, bzw. viel wichtiger die Visa Karte auf sich warten. Ohne die brauch ich erst gar nicht loszufliegen, weil ich damit überall auf der Welt and bestimmten Automaten kostenlos abheben kann.

Angeblich kann ich morgen in Erfahrung bringen, ob die Karte bis zum 25. bei mir ist. Dann kann ich auch morgen den Flug buchen. Zumindest den ersten nach Australien, dann Ende April zurück nach Dubai, von Dubai nach Kathmandu und vier Wochen später wieder nach Dubai. Dann 2 bis 5 Tage in Dubai und ab gehts nach Hause.

So weit der Plan, wenn ich Arbeit finde und auch sonst alles so oder ähnlich läuft wie ich es mir vorstelle.

Den Dubai-Nepal Nepal Dubai Flug muss ich aber eh extra buchen, kann also theoretisch noch warten.

Als Versicherung wird es die von der  Hanse - Merkur werden.

Die Flugpreise sind zum Glück in den letzten Wochen nicht mehr gestiegen, das hatte ich schon befürchtet, wenn ich die Sache erst 1,5 Wochen vor Abflug buche.

Dafür habe ich inzwischen fast allen anderen Kram, den ich für die Reise brauche, beisammen. Allem vorran den Trekkingrucksack :)

Ich hoffe ich hab nichts vergessen und werde nicht zu nervös vor dem Flug.

Ich hatte das Gefühl, dass sich meine Flugangst etwas verbessert hat seit letztem Jahr, aber in den letzten Tagen erwische ich mich schon wieder dabei das Sicherheitsranking aller relevanten Airlines durchzuchecken.

 

Wie auch immer, ich freu mich auf die Reise :)

 

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Di

21

Mai

2013

Nepal und die ersten Tage Indonesien

Schau ich grade in den Blog und sehe, dass ich mal wieder über einen Monat nichts geschrieben hab.

Damit muss ich ganz Nepal nachholen, ein paar Tage Malaysia danach und meinen Start in Indonesien auf Java.

 

Erstmal zu Nepal: Ich vermisse dieses Land jetzt schon, obwohl ich abgelenkt bin von Indonesien.

Es war einfach super, vor allem Kanchan wiederzusehen.

 

Allein der Start war super. Am Flughafen hab ich direkt weitere 2 Backpacker kennengelernt. Chris, einen Deutschen, und ein Pärchen aus den Niederlanden.

Dann hat Kanchan noch mit ihrer Mutter am Flughafen auf mich gewartet und ich hab mich so sehr gefreut sie wiederzusehen und sie haben so sehr gelacht und es war einfach ein unheimlich schoener erster Tag.

Ich war dann ueber eine Woche erstmal in Kathmandu, ab die anderen 3 ein bisschen rumgefuehrt und Kanchan besucht.

Die Niederlaender sind dann los um den Annapurna Trek zu machen und auch ich hab mich von der Trekkinglust der anderen anstecken lassen und Pläne geschmiedet.

Erstmal bin ich aber nach Chitwan gefahren, wo ich mich mit Chris wiedergetroffen hab, der einen Tag zuvor dorthin ist.

Es war heiß, aber die Hitze und das fruehe aufstehen (4 uhr irgendwas) um der Hitze zu entkommen absolut wert.

Wir haben einen Ausflug zu den 20 000 Seen gemacht und schon am ersten Abend hab ich einen Gaviar gesehen. Darauf folgten unendlich viele verschiedene Vögel, einige Krokodile und viele Elefanten, wenn auch nicht wild. Elefanten werden dort als Nutztier gehalten und fuer die Landwirtschaft als auch den Tourismus genutzt. Quasi als Allrounder zum Transportieren von so ziemlich allem bei jedem Wetter.

Am nächsten Tag ab ich mit einem Briten, der imselben Bus aus Kathmandu kam wie ich, einen Trek in den Royal Chitwan National Park gemacht. Wir haben einige Rehe, Affen usw. gesehen und fleissig Ausschau nach Nashörnern und Tigern gehalten. Wobei die Tiger sehr selten sind.

Mit dem Nashorn hatten wir Glück, wobei wir ein großes, laut Guide aggressives Männchen gefunden haben.

Wir haben versucht uns leise anzupirschen, unser Guide vorraus. Plötzlich macht es ein komisches Geräusch, unser Guide sprintet zu uns zurueck. Wir warten wieder. Er sagt "If Rhino attacks, run straight....no, run left there will come river. We have to jump in River"

Super Tipp, Krokodil oder Nashorn? Da werd ich lieber überrannt, was leider auch jedes Jahr einigen Einheimischen passiert, die Elefantengras sammeln.

Plötzlich greift das Tierchen an und wir rennen einfach nur. Ich wusste nicht, dass man so gut rennen kann in Hitze. Orientierungslos teilen wir uns auch noch auf um irgendwann zu stoppen, weil das Nashorn gnädig war und entschlossen hat uns nicht umzubringen.

Absoluter Adrenalinkick das Erlebnis.

Die anderen 2 Dinge, die absoluter Wahnisinn waren in Chitwan war der Elefantenritt durch den Dschungel und Baden mit einem Elefanten, bzw. die volle Dusche aus dem Rüssel abzubekommen. Das kostet umgerechnet zur Zeit noch 90 Cent.

 

Wieder in Kathmandu haben Chris und ich den Helambu Trek geplant, der so 7 Tage dauern sollte, wobei wir bald aufbrechen wollten, weil Chris auch noch den Annapurna Sanctuary machen wollte und zur Zeit auch macht.

Dann bin ich mal wieder krank geworden, mal wieder die netten Lebensmittel. Das hat mich leider ein paar Tage ausgeschaltet, weshalb ich den Helambu nicht mittrekken konnte und stattdessen nach Pokhara gefahren bin.

Paragliden war super, wobei mir leider schlecht geworden ist.

Aber über einem Adler zu fliegen ist der Wahnsinn.

Danach war ich noch etwas hiken in den Doerfern um die Stadt.

Die weissen Berge hab ich leider immer noch nicht gesehen in Nepal, Pokhara war die ganze Zeit diesig, ebenso wie Kathmandu und Nagarkot kurz vor Rueckflug.

Ich war vor 2 Jahren schon dort und dieses Mal wollte ich endlich schoene Sicht geniessen und bin mit Chris hin. Die Hütte war super gemuetlich, der Balkon des Hotels top, 180 Grad Bergsicht...leider diesig. Zu jeder Tageszeit.

Wieder nichts, aber die 20 Adler, die man vom Balkon aus beobachten konnte waren auch nett.

Was immer noch sehr faszinierend ist an Nepal, ist wie sehr man von der Moderne in kleine, ursprüngliche Dörfchen kommt.

Wir sind von Nagarkot, was relativ touristisch ist, eine Stunde berab gehikt und in einem Dorf angekommen, in dem keiner Englisch gesprochen hat und die Leute uns angeschaut haben, als hätten sie Jahre keinen Touristen gesehen. Das gemütliche Tee trinken mit Einheimischen war super.

Leider hiess es dann schon Abschied nehmen und gerade Kanchan am Flughafen zu verabschieden war traurig.

 

In Malaysia hab ich nicht viel gemacht, weil ich kurz vor Abflug in Nepal mal wieder krank war, am Tag nach meiner Ankunft ist aber Elwira, eine Freundin aus Polen, die ich in Australien kennengelernt hab, in Malaysia angekommen. Wir waren auf dem KL Tower, von dem man eine gute Sicht auf die Petronas Twin Towers hat und haben unseren Indonesien Trip geplant, indem wir einen Flug nach Yogyakarta (Central Java) gebucht haben.

Da war ich also die letzten 4 Tage. Habe den wunderschoenen Borobudur-Tempel kurz nach Sonnenaufgang gesehen, einige andere Tempel besucht, durch die indonesischen Märkte geschlendert und hab den Bruder von Andi getroffen, der grad hier studiert.

 

Gestern hab ich den Nachtzug nach Malang genommen und die nächsten Tage werden wir und Mt Bromo und das Ijen Plateau, jeweils mit Vulkanen anschauen.

 

Indonesien ist wunderschoen und schon im Anflug hab ich mehere atemberaubende Vulkane sehen dürfen.

Die Menschen sind auch unheimlich herzlich. Haben an einem Stand Tee getrunken und Tempei gegessen und wurden von der Frau zu sich nach Hause eingeladen. Bezahlen durften wir auch nicht.

Die drei Töchter sind wahnsinnig suess und wir haben ewig nur dort gesessen und geredet (mit quasi keinem Englisch).

Am Ende habe ich noch wunderschoene Ohrringe geschenkt bekommen, was mich sehr in Verlegenheit gebracht hat, weil ich nichts dabei hatte, was ich hätte zurueckgeben koennen.

 

 

 

 

 

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Fr

19

Apr

2013

Kuala Lumpur

 

Mittwoch bin ich gut in Kuala Lumpur gelandet und habe seitdem ein wenig die Stadt erkundet. Erstmal muss ich sagen, es ist sehr sehr warm. Kuala Lumpur ist riesig. Ein Wolkenkratzer reiht sich an den nächsten. Das Gute daran ist, dass ich fast ohne Karte auskomme weil ich mich an Wolkenkratzern orientiere und so leicht wieder den weg nach Hause finde.

Beeindruckend sind vor allem die Petronas Towers, zwei riesige Türme, verbunden mit einer Brücke in der Mitte. Dahinter gibt es eine schöne Parkanlage. Überhaupt ist Kuala Lumpur ziemlich sauber. Weil ich gestern von dem Flug noch etwas müde war und mich erst mit der Hitze anfreunden musste, bin ich einfach nur ein paar Stunden durch die Gegend gelaufen und hab mir die Innenstadt und Chinatown, wo auch mein Hostel ist, angesehen.

Heute war ich dann etwas erkundungsfreudiger und bin mit zwei weiteren Mädels zu den Batu Caves gefahren, die etwa 45 Minuten mit dem Zug ausserhalb der Stadt lagen. Neben sehr sauberen hinduistischen Tempeln, riesigen bunten Statuen und vielen Souvenirshops gibt es dort auch unheimlich viele dreiste Affen. Man muss zu den Höhlen etwa 300 Stufen hochlaufen und auf dem gesamten Weg warten Affen darauf, dass sie irgendetwas ess- oder trinkbares aus der Hand reißen koennen. Sehr süß waren aber die Babyaffen. Die Höhlen selbst sind gigantisch. Sehr hoch und teilweise oben geöffnet. Wir haben dann noch eine “Dark Cave Tour” gemacht und sind in die dunkelste Höhle mit Guide gelaufen. Dort roch es schrecklich nach Fledermausshit und wir haben neben interessanten Gesteinsformationen vor allem Kakerlaken, Spinnen und Höhlentausendfüssler gesehen.

Danach sind wir in ein indisches Restaurant gegangen und ich habe eine leckere Kokosnuss eisgekühlt gegessen bzw die Milch getrunken. Ausserdem ein leckeres Reisgericht. Wir wurden ziemlich komisch angeguckt, als wir versucht haben das Essen möglichst anmutig nur mit der Rechten und ohne Hilfe der linken Hand zu essen. Es hat aber sehr gut geschmeckt.

 

Morgen fliege ich schon weiter nach Nepal, komme aber in 3 Wochen und 3 Tagen nochmal nach Kuala Lumpur zurück bevor es nach Indonesien geht.

 

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So

14

Apr

2013

Letzter Roadtrip vor Asien

Meine Zeit in Australien neigt sich vorerst dem Ende zu, auch wenn ich im Juni wieder hier sein werde.

Ich habe vor 2 Tagen meinen Flug nach Malaysia gebucht und fliege in 3 Tagen. Danach gehts nach Nepal und Indonesien und dann nach Westaustralien. Was ein Spass bei meiner Flugangst. Aber dafuer kann ich endlich nach Indonesien wovon ich schon lange träume.

 

Erstmal aber zu meinem letzten Roadtrip.

Alex und ich waren letzte Woche in South Australia. Nach einem Tag Adelaide haben wir schnell gemerkt, dass wir lieber nach Kangaroo Island noch in die Flinders Ranges fahren wollen anstatt noch einen Tag in Adelaide zu verbringen, auch wenn die Stadt ansich ganz nett ist.

Kangaroo Island war fantastisch. Wir sind mit einem Australier dort rueber gefahren. Er hatte einen grossen 4WD und super Campingausrüstung und der Trip war einfach einmalig. Die Fährfahrt von 140 Dollar, also ungefähr 120 Euro hat sich doch gelohnt!

Wir haben am ersten Tag eine wilde Seelöwenkolonie von 500 Tieren beobachtet, spektakulaere Buchten gesehen, ein Walskelett gefunden und Robben beim Spielen unter Admiral's Arch beobachtet.

Ausserdem sind wir in eine Tropfsteinhoehle, die noch nicht zu Ende erkundet ist, gestiegen und abend an einem einsamen Campground übernachtet. Den nächsten Morgen haben wir mit einer Wanderung begonnen, um dann ueber die Nordkueste wieder gen Osten zu fahren. Es gibt viele Wallabies, Kängurus und Koalas auf der Insel und Traumstrände, die man nur erreicht, indem man durch Felsen klettert.

Am dritten Tag ging unsere Fähre zurueck und wir haben noch eine Nacht bei den Eltern des Australiers im Cottage geschlafen. Am nächsten Morgen sind wir eingedeckt mit Chinakohl, Granatäpfeln und Tomaten aus deren Gemüsegarten weitergefahren.

Die Flindersranges sind nochmal 600km noerdlich von Kangaroo Island und wir haben den ganzen Tag dorthin gebraucht, was sich aber absolut gelohnt hat. Wir wurden mit roten Bergen und Sand so weit das Auge reicht und einem knallroten Sonnenuntergang belohnt.

Die nächsten Tage sind wir sehr viel gehikt ums so viel wie möglich von den Flinders Ranges zu sehen. Bei 40 Grad und Outbacksonne nicht immer schön, aber am Abend fühlt man sich super.

Letztendlich sind wir wieder nach Stawell zurueckgefahren und seitdem hatte ich ein paar schoene Tage hier und sortier meinen angesammelten Krimskrams aus, den ich fuer Asien nicht brauche.

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Do

14

Mär

2013

Juhuu, Arbeit :)

Maggie, John, Alex, Markus und Ich auf dem Weingut
Maggie, John, Alex, Markus und Ich auf dem Weingut

Der Zufall hat gewollt, dass wir in den Grampians bleiben.

Die letzten 3 Wochen haben Alex, Markus und Ich bei super netten Australiern verbracht. Die haben uns nicht nur leckeres Essen, Dusche und ein Bettchen beschert, sondern gleich auch noch Arbeit in ihrer Fabrik.

Markus hatte Maggie im November kennengelernt, als er in der Nähe gearbeitet hat und sie hat ihn eingeladen sie zu besuchen.

Er hat einfach mal angerufen und sie ist sofort davon ausgegangen, dass wir ein paar Tage bleiben.

NAch einer Woche, haben sie uns probeweise in ihre Fabrik gesteckt und gemerkt, dass wir "the best employees we ever had" sind und uns daher einen Job angeboten.

Jetzt baue ich also Bojen. Plastikpulver rein, Form zu, ab in den Ofen, in der Zeit neues Rohr schmelzen und Plugs herstellen, Boje raus, abkuehlen, Luft rein, mit zwei Chemikalien fuellen und schuetteln um Schaum zu erzeugen, abschmniergeln, Datum drauf und erster Schrit ist fertig.

Das ganze mach eigentlich auch Spass, wenn wir nicht grad 41 Grad in der Fabrik haben und dann noch neben einem bis drei schlecht isolierten oder ganz offenen Oefen arbeiten muessen. Na ja, hauptsache Arbeit.

Inzwischen sind die Aufgaben auch vielfaeltiger geworden, Plugs einbauen, Bojen aufhuebschen, Metall schneiden, alles moegliche schleifen etc.

Markus musste leider diesen Mittwoch abfliegen nach Deutschland und jetzt wohnen hier nur noch Alex und ich.

Wir haben eine eigene Etage mit Kueche, Bad, jeweils ein eigenes Zimmer und Wohnzimmer mit Fernseher und, man glaubt es kaum, gut funktionierendem Wifi :)

 

Wir geniessen unsere Zeit hier und werden teilweise noch durchgefuettert, weil die armen Backpacker ja ordenliches Essen brauchen in der Mittagspause.

Ausserdem haben sie uns zur Weinprobe und Weinstollenbesichtigung mitgenommen, bzw. sind extra wegen uns hingefahren. Ja, so laesst es sich leben.

Mir wurde grad eine Bettlampe, ein ordentlicher Schreibtischstuhl (auf dem Hocker vom Schlagzeug kann ich ja nicht sitzen), und Mehrfachsteckdosendinger hochgebracht. Ausserdem hab ich inzwischen ein Fliegennetz vorm Fenster. Nicht, dass mein geräumiges Zimmer mit zwei Betten nicht so schon gut genug gewesen waere.

 

Drei Hunde haben sie auch noch. Einer sitzt grad neben mir und wird sich vermutlich heute wieder in mein Bettchen schleichen.

 

Morgen darf ich laenger schlafen, weil sie meint, dass ich muede aussehe. So muede find ich mich jetzt gar nicht.

 

In der kleinen Fabrik arbeiten ausser mir noch Maggies Mann, Alex, Alastair (ihr Sohn), manchmal noch der zweite Sohn und John, ein Angestellter.

 

Maggie macht den Papierkram und Kundengespraeche und es gibt noch ein Mädchen im Büro.

 

Da haben wir also noch einmal Glueck gehabt und doch noch Arbeit gefunden, die sich lohnt. Hier werden wir es wohl noch einen Monat aushalten :)

Genug geschwärmt. Bis dann

 

 

 

 

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Mo

18

Feb

2013

Great Ocean Road, Grampians, Melbourne

1. Es tut mir leid, dass ich seit Weihnachten nicht mehr geschrieben habe, ich habe euch trotzdem lieb :)

2. Die Blue Mountains sind noch genau so toll wie vorher

3. Die Grampians und die Great Ocean Road sind der Wahnsinn

4. Mit Farmjobs sieht es schlecht aus

 

Ich fange mal von vorne an: Silvester in Sydney war wunderschoen.

Ein Wahnsinnsfeuerwerk, zumindest das um 12 Uhr, ,das um 9 war nicht so schoen. Ich hatte einen guten Platz von dem aus ich das Opernhaus als auch die Harbourbridhe sehen konnte, was echt super war, weil sie am spektakulärsten anzuschauen war.

Die gesamte Brücke ist zum Schluss ein einziger Feuerwerkskörper gewesen, zumdindest sah es so aus.

Nach Silveter ging es in die Blue Mountains, die mal wieder wnderscheon anzuschauen waren. Der National Pass ist einer der beeindruckendsten Wanderwege in ganz Australien, insofern ich das beurteilen kann.

 

Nach einigen Tagen in den Blue Mountains mit Jobsuche dort ging es wieder nach Sydney. Farmjobs sind nicht allzu leicht zu bekommen im Moment, von daher gingen ein paar Tage in sinnloser Suche verloren, bis ich mit 2 Travelmates aufgebrochen bin zu einem Roadtrip nach Melbourne an der Küste entlang.

Der Trip war superschoen und eine erfrischende Abwechslung zur tristen Jobsuche und ich hatte nur Sprit, aber keine Hostelkosten.

Ans Schlafen im Zelt habe ich mich auch super schnell gewöhnt und mache das inzwischen seit fast einem Monat.

Das schoenste der Kueste war der im Süden liegende Nationalpark Wilsons Promotory mit einer tollen Sicht auf die Küste vom Mt Oberon.

Nach 5 Tagen Roadtrip sind wir in Melbourne angekommen und haben dort einen Tag verbracht und uns in Höchstgeschwindigkeit alles angeschaut. Melbourne ist auch toll und die Sicht aus dem 35. Stockwerk des Sofitels ist der Wahnsinn und umsonst. Einfach in den Aufzug hochfahren und auf die Toilette gehen. Tada: Riesiges Glasfenster mit top Aussicht. Danach noch freundlich das Personal im Hoteleigenen Restaurant fragen, ob man sich mal umschauen darf und schon hat man eine 360° Sicht auf Melbourne. Mit Flipflops im Nobelhotel kommt man sich trotzdem ein bisschen komisch vor.

 

Am nächsten Tag sind wir nach Shepparton gefahren in der Hoffnung auf einen Fruitpickingjob. Den haben wir nach 5 Tagen auch bekommen. Mit Unterkunft, die mit Dixiklo, Dusche unter der Regentonne und Zeltplatz schon eine Verbesserung unserer aktuellen Situation dargestellt hätte.

Die Arbeit war ok, nicht zu hart und ich konnte endlich wieder Traktor fahren zwischen den Pfirsichbäumen. Wir 3 haben auch toll als Team zusammengearbeitet und erstmal eine Bin zusammen gefuellt (500kg Pfirsiche) und haben festgestellt, das user Stundenlohn umgerechnet auf 4 Euro Brutto pro Stunde gekommen ist. Schade. Sachen gepackt und uns freundlich verabschiedet.

 

Weiter ging es Richtung Adelaide. Heiko, der Besitzer des Vans hat allerdings ein Jobangebot bekommen als Melker, deshalb wollte er dort so schnell wie moeglich hinfahren und wir sind dann mit. Die Farm war hübsch, die Besitzer, zumdindest Mutter und Tochter die Drachen schlechthin. Waren mit nichs zufrieden und haben sich über alles möglische beschwert, unter anderem, dass wir ihr Auto nicht getankt haben, als sie angehalten hat, zumal der Familieneigene Tank nicht als solcher zu erkennen war. Kommentar: Ihr seit so useless, ihr werdet nirgendwo eine Woche bleiben. Jeder andere Backpacker wäre aus dem Auto gesprungen und hätte den Wagen getankt. Klar, wir sind ihre Sklaven. Das ganze wohlgemerkt nach mehreren Tagen sieben bis acht Stunden Arbeit am Tag nur fuer Unterkunft und Essen.

Unser Aufenthalt auf der Farm war ja zum Glueck von Anfang an mangels Job begrenzt und Alex (der Alex aus Sydney, mein bester Freund hier in Australien) hat uns abgeholt und seitdem sind wir wieder zu dritt unterwegs. Yeah, Traumtrio.

Wir haben dann die Great Ocean Road zusammen gemacht und danach die Grampians. Beides wunderschoen. Die Wanderwege der Grampians können es noch am ehesen mit denen der Blue Mountains aufnehmen. Die letzten zwei Tage haben wir unter Wasserfällen geduscht und sind in Springwater Pools schwimmen gewesen. Der Wahnsinn.

Zu der Great Ocean Road muss man nicht viel sagen: Wunderschön aber leider supretouristisch. Dennoch, ein tolles Erlebnis.

Inzwischen sind wir wieder auf Jobsuche, was zu dritt relativ schwierig ist und es gibt zur Zeit nichts, sagt zumindest die National Harvest Labour Office und sämtliche Arbeitgeber, die man anruft.

Na ja, das wird schon.

Wohin es als nächtest geht wollen wir heute entscheiden :)

Wie auf immer, ich freu mich auf den nächsten Ort, wo auch immer der sein wird

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Do

27

Dez

2012

Merry Christmas :) Let´s go to the beach

Christmas Dinner ;)
Christmas Dinner ;)

Merry Christmas :)

Ich hatte ein wunderschoenes, heißes, sandiges Weihnachtsfest in Byron Bay.

Wir sind am 24. in ein Hostel eingecheckt, was ein brilliantes Gefuehl war nach einem Monat. Da lernt man schlechte Duschen und eine Gruppenkueche erstmal richtig zu schätzen. Das war auch wirklich gut so, denn der Van ist wieder ueberflutet und die Matraze so ziemlich komplett nass.

Ich habe Weihnachten mit Scott, Aelez und Sabi verbracht und wir hatten ein paar sehr "besinnliche" Weihnachtstage.

Am 24. haben wir Indian Curry gekocht, weil Scott eigentlich sein grosses Dinner am 25. hat und am 24. wenn Indian Curry essen geht. Ausserdem kann er das sehr gut kochen und es war auch wirklich superlecker.

Vorher waren wir schwimmen und surfen am Strand und später sind wir wieder an den Strand gegangen, wo viele Backpacker versammelt waren und Lagerfeuer gemacht haben oder Gitarre gespielt haben.

Der 25. verlief ähnlich. Erstmal ausschlafen, dann zum Strand gehen. Dann hat Scott Erdnussbutterkuchen mit Smarties gebacken, der aussah wie ein grosser Cookie und auch so geschmeckt hat :)

Danach haben wir Mexican Burritos gemacht mit selbstgemachter Salsa und allem was dazu gehoert. Abends ging´s wieder zum Stand.

 

Gestern war das Wetter nicht so super und wir sind zu den Shops gegangen, die ziemlich ueberfuellt waren, weil alle einkaufen mussten nachdem die Geschäfte am 25. einen ganzen Tag geschlossen waren ;) Das passiert hier nicht oft, auch nicht sonntags. Eigentlich kann man immer einkaufen gehen rund um die Uhr, Auch wenn man ab spätestens 12 Uhr nachts von Supermärkten auf 24/7 Shops umsteigen muss.

Abends haben wir das erste Mal seit ich in Australien bin einen richtigen Spieleabend gemacht (also richtige Spiele, nicht Trinkspiele). War richtig schoen und dabie Schokolade gegessen :)

 

Heute werden wir weiter fahren nach Port Macquarie und dann morgen nach Sydney. Ich freu mich schon auf Silvester dort.

 

 

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Fr

21

Dez

2012

Sommer, Sonne, Weihnachtsbaum

Merry Christmas
Merry Christmas

Noch 3 Tage bis Weihnachten! Dieser Satz hört sich mehr als verrückt an in meinen Ohren, da ich von 40 °C erschlagen werde, sobald ich die klimatisierten Räume verlasse.

Im Van wird es ab 7.30 Uhr anstrengend und spätestens um 8.45 Uhr steigt man schweißgebadet aus dem Wagen aus und sucht die nächste Dusche.

Ja, Weihnachtsstimmung gibt es hier nicht wirklich, auch wenn überall Weihnachtslieder laufen, alle Shops mit diversen Geschenkmöglichkeiten werben und in jeder Stadt mindestens ein zentraler "Tannenbaum" zu finden ist, reich geschmückt und umgeben von eingigen weniger auffälligen Palmen.

Statt in Sydney werde ich Weihnachten in Byron Bay verbringen, dem Backpacker- und Surferparadies schlechthin.

Im Moment bin ich in Airlie Beach und somit schon auf der Rückreise gen Süden.

Erstmal zu den letzten Wochen: Ich hatte ein paar sehr entspannte Tage in Agnes Water und Town of 1770.  Eine Surfstunde, die wieder super Spaß gemacht hat und mit 17 Dollar für 3 Stunden mit die billigste Aktivität war, die ich in Australien unternehmen konnte.

Danach sind wir weiter nach Rockhampton gefahren und haben dort den Botanischen Garten und gratis!!! Zoo besucht. Unglaublich, aber wahr.

 

Nach Rockhampton ging es weiter nach Airlie Beach, von wo aus wir die Whitsundays Tour gemacht haben. Auf der Powerplay. Ein sehr hübsches Boot mit 18 Passagieren, Tauchmöglichkeiten und viel Schnorcheln.

Der Trip war super, genauso wie das Essen, das man als Backpacker sehr zu schätzen lernt. Leider konnte ich es dank Seekrankheit nicht immer geniessen oder besser gesagt, eher selten.

Whitehavenbeach ist wirklich wunderschön und der Strand super weiß.

Außerdem hatte ich festen Boden unter den Füßen, was meine Laune nochmals gesteigert hat.

Nach 2 Nächten auf dem Boot ging die Tour zu Ende und ich musste das gute Essen und heißen Whirpool gegen heißen Van und Billigfraß eintauschen, aber immerhin wieder an Land :)

Danach sind wir nach Mission Beach gefahren und eine Nacht dort geblieben. Der Regenwald direkt am Strand ist hübsch, aber nicht atemberaubend.

Am Tag danach ging es deshalb weiter nach Cairns.

Cairns ist wirklich eine schöne Stadt. Alles ist relativ zentral und es gibt gratis Parkmöglichkeiten, wo übenachten nicht ausdrücklich verboten ist. Das war leider nach drei Tagen mit einem Van voller Fledermausscheiße verbunden, denn die hingen den ganzen Tag im Baum über uns rum um nachts dann in Höchstform durch die Gegend zu schei*en.

Die Uncle Brian's Tour durch die Atherton Tablelands war super, Scott hat sie leider nicht mitgemacht, weil er schon viel Regenwald und Wasserfälle in Thailand gesehen hat.

Für mich war das immernoch relativ neu und ich hab das schwimmen in Springwater Holes, das Runterrutschen eines Wasserfalls und das schwimmen under einem Wasserfall, sowie das Schwimmen in einem Vulkankrater sehr genossen. Zumal es ständig Essen gab und die Truppe super war.

Zwei Tage später bin ich mit Elvira, einer Freundin, die auch den Kanu-Trip in Noosa gemacht hatte und die ich immer mal wieder getroffen hatte hoch zum Cape Tribulation gefahren mit drei ihrer Freundinnen.

Da wir einen Mietwagen hatten und alles geteilt haben, war der Tagesausflug wirklich erschwinglich und nach einem tollen Tag mit Wanderungen durch den Regenwald, tollen Stränden am Regenwald mit Krokodilwarnungsschildern und einem Besuch bei Mossman Gorge, waren wir uns alle einig, dass sich der Wagen gelohnt hatte.

Für den letzten Trip hab ich mich zum Glück nach langm überlegen doch noch entschieden und bin wieder auf ein Boot gegangen.

Dieses Mal war der Pazifik aber fast spiegelglatt und der Tag super und fast ohne Seekrankheit.

Mein erster Tauchgang war fenomenal und ich hatte richtig viel Spaß auf dem Schiff und vor allem beim Schnorcheln, Tauchen und Fotos machen.

Ich hätte es ja doch bereut, in Cairns nicht zum Great Barrier Reef gefahren zu sein.

Soweit zu meiner Ostküstentour.

Weihnachten treffen Scott und ich zwei Freundinnen, mit denen wir gearbeitet haben und werden 3 Tage im Hostel in Byron Bay geniessen.

Danach geht es dann wirklich nach Sydney um dort ins neue Jahr zu feiern.

In dem Sinne wünsche ich allen eine wunderschöne Weihnachtszeit, ein tolles Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

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So

02

Dez

2012

Eastcoast - Camper - Fun

Nach über 3 Wochen unterwegs "on the Road" dachte ich mir, dass es Zeit ist, kurz von meinen Erlebnissen zu berichten.

 

Wir haben Sydney Donnerstag vor 3,5 Wochen verlassen und sind am ersten Tag bis nach Port Stephens gefahren, was sich als schwierig herausgestellt hat, weil das Navi und zu einem 60 km enternten Kaff geführt hat. Weitere 60km waren wir dann aber an unserem ersten Ziel.

Das erste Dinner mit Gaskocher war einfach, aber lecker und die erste Nacht echt angenehm auf der komfortablen Queensize Matraze.

 

Der Myall Lake National Park mit endlos Strand und vielen Fliegen hat sich auch gelohnt und die Fahrt nach Seal Rocks mit grandioser Sicht vom Leuchtturm war ebenfalls super.

 

Dann gings weiter nach Port Macquarie, wo leider schlechtes Wetter war. Wir sind auch nicht lang geblieben und nach einer Nach am Strand gings weiter zum Dorrigo National Park mit nasser Matraze und undichtem Dachfenster, das Scott selbst in den ursprünglichen Arbeitsvan eingebaut hat. Von dem National  Park haben wir aufgrund von Dauerregen nicht wirklich viel gesehen und die folgende Nacht war trotz Schlafsack, Schlafsackinlet und Fließdecke eiskalt. Die zur Hälfte nasse Matraze hat nicht wirlich geholfen.

 

Am nächsten Morgen sind wir früh nach Coffs Harbour aufgebrochen.

 Der Ort ist wirklich nett und mit Muttonbird Island, dem Koala Hospital und einem Comic Museum hatten wir auch einiges zu sehen.

Das erste Bierchen am Strand hat auch nicht schlecht geschmeckt :)

 

Dann gings weiter nach Angourie. Die Schilder "No Camping, no overnight staying and no sleeping in vehicles" haben dafür gesorgt, dass wir eine Stunde durch die Nacht getigert sind, bis wir beschlossen haben, sie einfach zu ignorieren. Das hat auch 2 Nächte wunderbar geklappt.

Angourie ist superklein, aber der Strand und der National Park ist wirklich schön, vor allem die Springwater Pools und die Sicht von der Klippe.

 

Von Angourie aus sind wir über Ballina weiter nach Byron Bay gefahren. Dem Backpacker Ort schlechthin.

Bei meiner ersten Surfstunde stand ich immerhin acht mal auf dem Board.

Der Leuchtturm dort ist toll und das Hostel, das wir uns für eine Nacht gegönnt haben, war echt super.

Nach 3 Nächten Byron Bay sind wir für eine Nacht nach Nimbin gefahren, um am Sonntag für den Markt dort zu sein. Der ist leider wegen Dauerregen ins Wasser gefallen und das Hippie-Dörfchen haben wir am nächsten Morgen verlassen. 

 

Wir sind dann über Surfers Paradise (ein amerikanisierter Ort mit Wolkenkratzern am Strand) durch nach Brisbane gefahren, da uns Surfers Paradise nicht länger als 15 Minuten begeistern konnte.

In Brisbane haben wir 2 unserer Kollegen aus Sydney wieder getroffen und ich hab die Rosalia wiedergesehen ;)

Die Stadt ist ganz schön, aber die Übernachtungsmöglichkeiten im Van und die Suche nach einer Toilette am nächsten morgen miserabel. Dennoch, die 2 Tage haben sich gelohnt.

 

Von Brisbane aus sind wir nach Noosa gefahren, wo ich meinen ersen wilden Koala gesehen hab. Der Nationalpark und die Stände dort sind echt schön und unsere Everglades Kanu-Tour ist auch von dort gestartet.

Wir wurden mit unserem Kanu, mitgebrachtem Essen und Wasser für 3 Tage in den Everglades ausgesetzt und sind zu unserer Campsite gepaddelt. Die Zelte waren schnell aufgestellt und danach hatten wir bis zum Abend nicht viel zu tun ausser Ball spielen und in der Sonne faulenzen und schwimmen im Fluss (Attention: Don´t swim in the River, it can be shallower than you think; und dann ein Bild mit Fluss mit Haien, giftigen Fischen und Steinen). Gut, da es keine Duschen gab, haben wir das ignoriert.

Am nächsten Morgen sind wir 12 km gepaddelt und weitere 12 km gehikt und haben auf unserem Weg eine riesige Sanddüne gesehen, die in beide Richtungen endlos scheint.

Am nächsten Morgen gings zurück nach Noosa und nach einem BBQ mit ein paar Leuten aus unserer superlieben Gruppe, hieß es Abschied nehmen.

Am nächsten Morgen sind wir nach Rainbow Beach gefahren und haben 2 Tage im Hostel verbracht und entspannt. Am dritten Tag ging es nach Fraser Island, der grössten Sandinsel der Welt und der einzigen, auf der Regenwald wächst. Der Trip war supergenial und die Gruppe toll.

Das Fahren eines Allradjeeps war definitiv ein Highlight für mich. Wir sind zum glasklaren und blauen Lake McKenzie gefahren, haben uns am nächsten Tag das alte Schiffswrack angeschaut, sind im Eli Creek geschwommen, weiter zu den Champaign Pools gefahren und ich konnte schnorcheln und alle möglichen Fische sehen. Habe mich von einem beissen lassen ;)

Danach zum Aussichtspunkt Indian Head, von dem aus wir Haie und eine Schildkröte beim Luftholen sehen konnten.

Am nächsten Morgen sind wir noch zum Lake Wabby gewandert, ein kleiner superschöner See, der über eine riesige Sanddüne zu erreichen ist, von der anderen Seite umschliesst ihn Regenwald.

Danach mussten wir leider zurück und haben den Trip am Abend bei einem Bier ausklingen lassen.

Jetzt bin ich in Rainbow Beach und wir werden heute weiter nach Bundaberg oder Agnes Water fahren zum Surfen :)

Die Whitsundays sind auch nur noch 6 Tage entfernt und danach geht es weiter nach Cairns.

Ich werde doch schon Weihnachten wieder zurück in Sydney sein.

 

Ich hoffe die zweite Hälfte dieses super Trips wird genauso schön wie die erste und gleich heisst es: On the Road again :)

 

 

 

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Mi

31

Okt

2012

Ostküste, ich komme :)

 

 

Ich habe mich noch nie so gefreut gefeuert zu werden,bzw. auf eine weitere Chance, die mir angeboten wurde, verzichtet zu haben.

Ich habe jetzt endlich einen Plan für die Ostküste und statt in 2 Wochen brechen wir wegen unserer vorzeitigen Arbeitslosigkeit schon nächste Woche auf, meinem Kollegen, mit dem ich plane zu reisen, hat nämlich dasselbe Schicksal wie mich ereilt.

Das war so ein befreiendes Gefühl, als wir heute unsere ganzen Arbeitsutensilien in der Office abgegeben haben. Den Rest des Tages haben wir beim Travel Agent verbracht und uns diverse Angebote für Fraser Island, die Whitsundays und eine Regenwaldtour geben lassen.

 

Ich freu mich so unglaublich auf den Trip. Wir werden uns bis Weihnachten oder Silvester Zeit nehmen, um die Ostküste zu bereisen. Mein Kollege, Scott, hat einen Campervan, der jetzt eisatzbereit ist und somit wird der Traum vom Reisen in einem Van wahr; auch wenn es kein VW-Bus ist :p.

Er hat alles was man braucht zum Reisen :) Gartenstühle um draussen zu entspannen, einem Gaskocher und Bett. Ich bin so voller Vorfreude und kann es kaum abwarten.

Ein bisschen traurig bin ich, weil ich das Hostel dann verlassen muss und mich hier pudelwohl fühle. Die Leute hier werde ich vermissen :)

Das war eine tolle Zeit hier,

aber die nächsten Wochen werden bestimmt noch besser :)

 

 

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Fr

12

Okt

2012

Immer noch in Sydney

Hallo liebe Leute,

 

so viel Neues gibt es eigentlich gar nicht zu berichten. Da ich arbeitsbedingt immer noch in Sydney bin und das Leben hier geniesse, kann ich nicht viel vom "Reisen" schreiben.

Ich war auf einem weiteren Working Trip in den Blue Mountains vor 2 Wochen und habe grandiose 0 Unterschriften gehabt. War aber nicht weiter tragisch. Wurde trotzdem bezahlt und gefeuert wurde ich auch nicht.

Dafuer kann ich inzwischen relativ sicher im Linksverkehr fahren. Das habe ich schoen mit dem Company-Car geuebt.

Vorletztes Wochenende war ich mit einer Kollegin im Tierpark und wir konnten Kängurus und Koalas streicheln. Hab mich sofort in die Tierchen verliebt und wollte gar nicht mehr weg. Flughunde und Dingos gab es auch. Voll schoen die Tiere. Wombats finde ich hingegen nicht so spannend.

War jedenfalls mal schoen die Tiere auch mal lebendig zu sehen statt immer nur plattgefahren oder kopflos am Strassenrand.

Wobei ich mein erstes wildes lebendes Känguru ja schon in Canberra gesehen habe.

Im Moment bin ich etwas krank und versuche mich mit viel Schlaf und Tee auszukurieren. Wird schon wieder.

Ansonsten ist es hier auch ganz schoen mal feiern zu gehen, wo man schon alle Clubs von Kings Cross neben der Haustuer hat.

 

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Sa

15

Sep

2012

Fundraising Trip nach Canberra

Da mein Laptop immer noch kaputt ist werde ich die kurze Zeit im Internetcafe nutzen, um mal wieder was zu schreiben. So langsam leidet mein Deutsch ziemlich unter dem Englisch, also ich hoffe ihr werdet mir Fehler verzeihen.

 

Mein Job als Fundraiser ist ziemlich gut, weil ich pro Stunde plus Kommission bezahlt werde, also nicht leer ausgehen kann. Ausserdem ist er ziemlich sinnvoll, weil ich Geld fuer Kinder und Frauen in Entwicklungslaendern sammel.

Die letzte Woche hab ich teilweise in Canberra verbracht, weil mein Job mich dahingeschickt hat. Wir sind zu fuenft gefahren. Suvi (Finnin), Chris (Englaender), Scott (Schotte) und Aelez (Deutsche).

Sprit, Auto und Unterkunft wurde bezahlt plus die Arbeit natuerlich. Hab dabei tolle Straende gesehen und wir haben in Merimbula, Bega und Canberra gearbeitet, wobei Canberra als Hauptstadt Australiens wirklich nicht sehenswert ist. Sind auch durch die Snowy Mountains gefahren, da lag aber kein Schnee. In Canberra wird es nachts noch bitterkalt. Minus 3 Grad, was natuelich gut ist, wenn man wie ich nichts wirklich Warmes dabei hat.

Die Zeit war trotzdem super. Wir hatten ein kleines Haus im Caravan Park und haben Freitag All you can Eat Brakfast gegessen. Top !

Ich dachte allerdings auf der Hinfahrt, dass ich als Brathaehnchen enden werde. Wir haben schon von weitem eine riesige Rauchwolke gesehen und ich dachte mir nur, dass das Feuer hoffentlich weit genug weg ist.

Leider sind wir dann direkt drauf zu gefahren und die Rauchwolke wurde immer groesser. Dann gings nur noch im Schritttempo weiter, da das Feuer den Highway fast erreicht hatte.

Irgendwann wurde mir dann doch etwas mulmig. Die Sonne war schon verdunkelt vom Rauch und nur noch in Orange durch den Rauch zu erkennen. Dann sind wir mitten rein gefahren. Alle 100m stand mal ein Feuerwehrauto und hat versucht zu loeschen. Sehen konnten wir fast nichts mehr ausser die Flammen und brennenden Bäume am Strassenrand ca 3 m entfernt. Der Rand des Highways hat auch schon gebrannt. Nach 500 bis 1000m war dann alles vorbei und wir sind aus dem Rauch gefahren.

Jetzt bin ich zurueck in Sydney und war grad mit Jake bei der Bank um meinen Account zu oeffnen. Heute Abend gehts mit Alex zum Feuerwerk in Darling Habour. Da war ich letzte Woche auch schon und es ist wirklich toll. Ich freu mich jetzt schon auf das Riesenfeuerwerk Silvester.

Werde jetzt erstmal eine ganze Weile in Sydney bleiben, wegen des Jobs. Falls ich gut genug bin und mir der Job auch weiterhin gefaellt vermutlich mindestens bis Mitte November.

Ich hab euch alle lieb zu Hause (und natuerlich auch in Maastricht und Kenia :-*)

No worries, be happy

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Sa

01

Sep

2012

Toll, toller, am tollsten

Nach jedem Tag bin ich fest davon ueberzeugt, heute mit die tollste Gegend angeschaut zu haben. Das jeden Tag aufs Neue, weil es einfach immer wieder noch schoenere Oertchen und vor allem Nationalparks hier gibt.

Bin gut im Hostel "Brado's Backpackers" angekommen.

Das ist eins der billigsten Hostels in Sydney und sieht auch entsprechend aus, aber die Leute dort sind super nett und wir haben viel Spass, sodass ich da Sonntag, wenn ich von den Blue Mountains zurueck gekehrt bin, wiedre dort einchecken werde.

Was hab ich die Woche so gemacht?

Am Montag hab ich mit wem auf der Strasse geredet, der einen Job als Fundraiser macht und der Job hoerte sich ziemlich interessant an. Ob er das auch wirklich ist und ob er sich lohnt, werd ich erst Montag herausfinden. Jedenfalls hatte ich am Dienstag mein Jobinterview und da bin ich genommen worden, zumindest fuer einen Probetag, den hab ich Montag. Mal sehen ob es klappt.

Daher bin ich auch immer noch in Sydney. Hab am Mittwoch einen langen Walk vom Bondi Beach zum Coogee Beach gemacht. An der Kueste entlang kam eine Strandbucht nach der anderen, bis ich endlich da war und mich in die Sonne setzen konnte.

Am Tag danach ging es dann nach Manly. Wieder ging die Runde am Strand los. Dieses Mal mit Alex aus meinem Hostel.  Die knapp 4 Stunden Wanderung durch den Nationalpark mit Sicht auf Sydney hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wunderschoen dort.

Am Freitag sind wir zu 6. nach Watson Bay gefahren und haben uns wieder das Panorama dort angeschaut. Ist schon faszinierend, wie ich jeden Tag von aehnlicher Landschaft wieder hellauf begeistert bin.

Abends ab in den Club um die Ecke und heute morgen bin ich mit dem Zug in die Blue Mountains gefahren.

Ich dachte die Zugfahrt dauert eine Stunde, aber leider waren es zwei und ich war einfach todmuede, weil ich seit 8 Tagen bis auf Donnerstag im Schnitt 4 Stunden die Nacht geschlafen hab. Hab kein Jetlag, ich hab ein Hellwachlag :)

Die Blue Mountains sind noch schoener als ich gedacht haette. Hab mit 2 aus dem Hostel eine Wanderung den Canyon runter gemacht. Auf halber Strecke hat man eine wunderbare Sicht auf die "Three Sisters", einen Wasserfall und das dichte Blaetterdach des Regenwaldes. Rauf ging es mit dem "Railway". In diesem Fall eine verdammt steile Kohlebahn, die rasant durch einen Tunnel im Berg faehrt.

 

Das tollste an Australien ist allerdings nicht die Landschaft, sondern die tollen Menschen, die man hier an jeder Ecke trifft. Jeder ist offen, man kommt sofort ins Gespraech und lernt Leute aus aller Welt kennen.

 

Ich wuerde mal sagen, das Abenteuer hat begonnen :)

 

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Mo

27

Aug

2012

Welcome to Sydney

Gestern Nacht um kurz nach 10 bin ich endlich in Sydney angekommen. Die Stadt sah echt superschoen von oben aus. Wurde dann auch direkt vom Taxifahrer uebers Ohr gehauen, der fuer den eigentlich kurzen Weg vom Flughafen, ewig gebraucht hat und sich auf meine Nachfrage hin sehr aufgeregt hat, dass ich ihm nicht traue, aber gut. Die 50 Euro werden alles Erfahrung abgehakt.

Sydney ist wunderschoen. Hab mir heute direkt moeglichst viel angeschaut. Tara (mein Couchsurfing host, die ich zum glueck noch 3 Tage vor Abflug gefunden habe) war heute tagsueber an der Uni, sodass ich viel Zeit hatte, mich umzusehen.

Abends waren wir mit ein paar von ihren Freunden in einer mexikanischen Bar. Der erste Tag haette besser kaum sein koennen. Auf jeden Fall ein guter Start, wenn man mal von meinem Laptop absieht, der sich seit gestern weigert irgendetwas zu tun. Wenn also irgendwer hier viel Ahnung von Computern hat, koennte er sich gerne bei mir melden :)

Deshalb wird mein Eintrag heute etwas kurz, denn ich will das Netbook von Tara s Schwester nicht ueberstrapazieren.

Wusstet ihr eigentlich, dass das Opernhaus nicht nur aus einem Gebaeude besteht?

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Mo

13

Aug

2012

1 Monat wäre doch viel Zeit gewesen

Wenn jetzt der 8. Juli wäre, dann wäre ich froh über die ganze Zeit gewesen, die ich da noch hatte.

Weil ich mich noch einigen Untersuchungen unterziehen musste, die sich wie Kaugummi in die Länge gezogen haben, hab ich erst letzte Woche mein Visum beantragt. Fliegen möchte ich am 25., habe ich mir vorgenommen.

Das Visum war wirklich super schnell da. Knapp drei Stunden nachdem ich es beantragt hatte. Besser gehts nicht.

Dafür lassen meine Zugangsdaten zum Comdirect Girokonto und die EC, bzw. viel wichtiger die Visa Karte auf sich warten. Ohne die brauch ich erst gar nicht loszufliegen, weil ich damit überall auf der Welt and bestimmten Automaten kostenlos abheben kann.

Angeblich kann ich morgen in Erfahrung bringen, ob die Karte bis zum 25. bei mir ist. Dann kann ich auch morgen den Flug buchen. Zumindest den ersten nach Australien, dann Ende April zurück nach Dubai, von Dubai nach Kathmandu und vier Wochen später wieder nach Dubai. Dann 2 bis 5 Tage in Dubai und ab gehts nach Hause.

So weit der Plan, wenn ich Arbeit finde und auch sonst alles so oder ähnlich läuft wie ich es mir vorstelle.

Den Dubai-Nepal Nepal Dubai Flug muss ich aber eh extra buchen, kann also theoretisch noch warten.

Als Versicherung wird es die von der  Hanse - Merkur werden.

Die Flugpreise sind zum Glück in den letzten Wochen nicht mehr gestiegen, das hatte ich schon befürchtet, wenn ich die Sache erst 1,5 Wochen vor Abflug buche.

Dafür habe ich inzwischen fast allen anderen Kram, den ich für die Reise brauche, beisammen. Allem vorran den Trekkingrucksack :)

Ich hoffe ich hab nichts vergessen und werde nicht zu nervös vor dem Flug.

Ich hatte das Gefühl, dass sich meine Flugangst etwas verbessert hat seit letztem Jahr, aber in den letzten Tagen erwische ich mich schon wieder dabei das Sicherheitsranking aller relevanten Airlines durchzuchecken.

 

Wie auch immer, ich freu mich auf die Reise :)

 

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Each day's a gift

        And not a given right